Innenminister Joachim Herrmann: Keine Geschäfte mit Tötungstrainingssoftware
Die ganze Pressemitteilung ist hier zu finden.
Herr Herrmann vergleicht in dieser Pressemiteilung Gamer mit Drogen und Kinderpornografie und stellt dies gleich.
Der Begriff “Killerspiel” ist im Grunde auch schon eine Vorverurteilung bzw. Wertung von Computerspielen. Es gibt bislang keine klaren Belege für einen Zusammenhang von “HalfLife/ Doom/ CounterStrike/ …”-Spielen und Gewalttaten. Hier wird politisch so drastisch vereinfacht, das es an Polemik nicht mehr zu überbieten ist.
Ich empfehle dieses Dokument bei Gelegenheit zu lesen: http://www.kulturrat.de/dokumente/streitfall-computerspiele.pdf
Das fand ich schon sehr aufschlussreich und bei weitem nicht so derart einseitig, wie es uns politisch immer gerne vorgemacht wird – und ich habe das ganze erst angefangen zu lesen.
Ich frage mich, wie das weitergehen wird, wenn die politische Diskussion auch beim Thema Internet-Zensur eine derart einseitige und polemische Entwicklung einschlagen wird – und das wird sie.
weiteres zu diesem Thema:
This entry was posted on Wednesday, April 1st, 2009 at 16:35 and is filed under Politik. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.
April 1st, 2009 at 16:48
Sie ist schon längst da angekommen, die politische Diskussion. Wer bezweifelt, dass man mit DNS-Sperren Kinder schützt, wird als “Bedenkenträger” verunglimpft. Oder als “Verzögerer”. Den Providern werden finanzielle Motive unterstellt, wenn sie nicht spuren.
Aber es schmerzt nie, Bayer zu sein. Es schmerzt höchstens, dass andere es sind :-) Das zum Trost…