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Time Machine: Restore mit Problemchen by Klaus M. Brantl

“Backup ist für Pessimisten”

Dem würde ich aus diversen Erfahrungen schon lange nicht mehr zustimmen.
Seit Mac OS 10.5 gibt es “Time Machine” als integrierte Backuplösung. Das hat bei mir einige Konstrukte mit rsync und Co. abgelöst und ist dazu noch sehr Bequem in der Benutzung. Bislang habe ich es nur für die ein oder andere kleinere Datei benötigt. Nichts dramatisches.

In der letzten Woche habe ich mir dann eine 500GB Festplatte für meinen Laptop bestellt, weil die 160GB der Originalplatte inzwischen schon arg knapp geworden sind. Vielleicht war es Vorahnung – vielleicht ein Fehler. Murphy liebt mich ja sowieso über alles.

Am Montag dann versagte das Filesystem meiner 160GB-Platte. Allerdings nur so weit, das ich tatsächlich noch von ihr lesen konnte – aber eben nicht booten oder sonstwie arbeiten.
Als vorsichtiger Mensch und mit der Gewissheit in Kürze die neue Festplatte in Händen zu halten, habe ich das Time Machine-Restore auf eine externe Festplatte gemacht. Damit konnte ich dann wenigstens arbeiten. Dabei kam es schon zu einigen, kleineren Ungereimtheiten: Quicklook nicht mehr funktionstüchtig, einige Schlüsselbund-Elemente nicht mehr zugreifbar und ein Kalender-Chaos. Lediglich um das Kalender-Chaos habe ich mich durch Umkopieren von meiner 160GB-Platte gekümmert. Die anderen Sachen konnte ich abwarten.

Durch ein kleines Missverständnis war die neue Festplatte dann erst am Mittwoch da. Nach einigem Herumgeschraube (früher war das irgendwie einfacher) war sie dann nach ca. 30 Minuten betriebsbereit. Der Restore hat dann wieder wunderbar funktoniert – bis auf die Sache mit Quicklook und dem Schlüsselbund.

Es gab keine Berechtigungsfehler. Auch sonst keine ungewöhnlichen Dinge um system.log. Also blieb nur der altbekannte Weg: Installieren des Combo-Updates (in diesem Fall 10.6.2).
Und was soll ich sagen: wunderbar.
Es gibt dazu auch diverse Foreneinträge bei Apple und anderen Mac-Seiten. Trotzdem ist es verwunderlich, dass das Restore generell so gut läuft, aber exakt diese “Kleinigkeiten” wie eine falsche “Keychain Access”-Signatur zu solchen Stolperfallen werden.

Jedenfalls bin ich wieder dankbar ein Backup zu haben – kann ich jedem nur ans Herz legen.

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This entry was posted on Friday, November 27th, 2009 at 16:13 and is filed under Software. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.

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