Was ist, wenn man eine gute Story-Idee hat, aber vollkommen unfähig zum Schreiben ist?
Was ist, wenn man eine gute Funktions-Idee hat, aber kein Designer oder kein Software-Entwickler ist?
Oder man hat schlicht so viele andere Dinge zu tun, das einem die Zeit fehlt.
Ich denke jedenfalls schon eine sehr, sehr lange Zeit über einen Science-Fiction-Roman nach. Aber dazu später mehr.
Bei all dem Nachdenken ist mir nämlich langsam eines bewusst geworden: Das “Konzept-Erdenken” und es dann weiterentwickeln lassen, ist ja die Grundlage der OpenSource-Bewegung. Ich nenne es absichtlich “Bewegung”, denn das was wir heute als OpenSource verstehen ist längst nicht mehr das was es vor 15 oder 20 Jahren war.
Mir ist jetzt erst klar geworden – ja, manchmal bin ich sehr, sehr langsam – wie sehr Konzeptgetrieben diese ganze OpenSource-Sache tatsächlich ist. Das sog. “forken” ist in meinen Augen kein primäres Konkurrenzdenken, sondern der Ansatz “ein gutes Konzept besser umzusetzen”.
Ich hatte das lange nicht mehr, aber wie ich noch ein kleiner Stöpsel war, da gab es so einiges an Musik im Radio, die ich richtig geil fand – bis dann ein Abschnitt kam, bei dem ich am liebsten den Radio ausgemacht hätte. Leider fallen mir diese Songs nicht mehr ein – kann die Gewöhnung gepaart mit dem üblichen Vergessen des Alters sein.
Oder der erste “Werner”-Film. Diese miesen Real-Szenen. Ich hatte damals sogar mit den beiden Video-Rekordern zu hause eine Kurzfassung zusammengeschnitten ohne diese dämlichen Real-Szenen.
“forken” ist ziemlich das gleiche. Manchmal ist es ja auch kein fork, sondern eine ganz neue Software, die sich aus verschiedenen Konzepten bedient. Das war damals auch der Ansatz bei treE. Und da ich in letzter Zeit an der Überarbeitung von treE sitze, ist mir dieser Zusammenhang erst so richtig klar geworden.
Zurück zum SciFi-Roman.
Als ich ungefähr 8 oder 9 Jahre alt war, durfte ich diesen Film sehen: Alarm im Weltall.
Im Original heisst der Film “Forbidden Planet” – mehr dazu hier auf IMDb.
Dieser Film war nicht der erste SciFi-Film und nicht der erste Roman. Aber es war derjenige, der mich am am meisten fasziniert hat und der dafür verantwortlich ist, das ich später ein grosser SciFi-Fan geworden bin (mit einigen Ausnahmen). Auch entscheidend war natürlich Raumschiff Enterprise – das war Pflichtfernsehen auf ORF :-)
Irgendwann fing ich an eine eigene Geschichte zu schreiben – bzw. mehr sie auszudenken als zu schreiben. Wann genau die Idee entstand, kann ich nicht mehr sagen. Ich hab aber noch Textfiles aus dem Jahr 1990 – da war ich gerade mal 15.
Worüber ich inzwischen nachdenke ist relativ einfach und doch sehr schwer: Ein Community-”Buch”-Projekt.
Die schwierigsten Fragen dabei sind:
Das nächste wird dann wohl sein nach Vorbildern zu suchen…. Ratschläge sind gerne Willkommen.
Tags: nachgedacht
This entry was posted on Saturday, December 5th, 2009 at 13:33 and is filed under diverses. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.