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PixelZoomer – hilfreiches Firefox Add-on für Webentwickler

Monday, May 31st, 2010

Es handelt sich um eine Firefox-Erweiterung für Webentwickler, mit der sich durch eine Zoom-Funktion (bis 3200% Vergrößerung) pixelgenau Abstände messen und Farbwerte analysieren lassen.

Der PixelZoommer kann den Schritt über ein Bildbearbeitungsprogramm überflüssig machen, so dass bei der Entwicklung von Web-Projekten direkt im Browser Größen und Abstände analysiert und Farbwerte aufgenommen werden können.

Ich finde, es ist ein praktisches und übersichtliches Tool, das hilft Zeit zu sparen und etwas schnell zu prüfen.

Hinweis:
Derzeit ist es  auf der  offiziellen Mozilla-Seite noch als experimentelles Add-on gekennzeichnet. Bis zum finalen Status sind daher alle Benutzer zum Testen eingeladen.

Offizielle Seite mit genaueren Infos und Video-Demonstration:
http://matthiasschuetz.com/pixelzoomer/de/

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CSS3 Mehrspaltige Layouts

Tuesday, April 27th, 2010

Zwar wird der Wechsel von CSS 2 auf CSS 3 bekanntermaßen wohl noch etwas dauern. Aber eine hilfreiche Neuerung ist das CSS3-Modul “multi-column layout”. Auch wenn es nicht mehr wirklich “taufrisch” ist, möchte ich es trotzdem kurz vorstellen. Denn wenn die Seite nicht in allen Browsern gleich aussehen muß, spart man sich dadurch verschachtelte divs – von tables gar nicht zu reden…
Geeignete Anwendungen wären, Listenaufzählungen, Navigationslisten aber auch Textebereiche.

Beispiel:

Code für Mozilla-Browser:
#TopNav ul{
-moz-column-count: 3;
-moz-column-width: 32%;
-moz-column-gap: 1em;
-moz-column-rule: solid #818285 1px;}

Über column-count wird die Spaltenanzahl definiert.

Column-width bestimmt die jeweilige Spaltenbreite. Derzeit sind alle Spalten immer gleich breit & hoch. (Das kann sich zukünftig ggf. noch ändern.)

Column-gap regelt den horizontalen Abstand zwischen den einzelnen Spalten. Der Wert darf nicht negativ sein.

Mit column-rule kann eine Trennlinie definiert werden.

Bitte nicht vergessen, für Safari-Browser wird statt “-moz” einfach “-webkit” definiert.

Umbrüche:

Um Umbrüche in die nächste Spalte gezielt zu steuern, stehen folgende Eigenschaften zur Verfügung:

  • break-before
  • break-after
  • break-inside

Versucht Umbrüche innerhalb von p Elementen zu  vermeiden:
p { break-inside: avoid-column }

Umbruch nach Bildern:
img { break-after: column }

Umbruch vor h2:
{ break-before: column; }

Weitere Möglichkeiten:

Element über alle Spalten darstellen:
h2 { colum-span: all;}

Wer noch tiefer einsteigen möchte, dem empfehle ich dazu die Seite des W3C:
http://www.w3.org/TR/css3-multicol/

Browser Kompatibilität:

mac:

  • Chrome  5
  • Firefox 3.6
  • Safari 4

Win:

  • Chrome 4
  • Firefox 3, 3.6
  • Safari 4

Bisher keine Unterstützung:

  • IE 6,7 und 8
  • Opera 10, 10.1 und 10.5

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Schatteneffekte mit CSS 3

Tuesday, December 22nd, 2009

Für die Gestaltung von Subnav-Boxen einer Kundenwebsite, wollten wir  Schatteneffekte mit reinem CSS erstellen – ohne die Verwendung von background-images.

Das gelingt mit der CSS3 Eigenschaft”box-shadow” sehr schön, die Styledefinition lautet dann z.B. für den Firefox (Gecko) so:
-moz-box-shadow: 8px 8px 18px #6f7072;

Diese CSS-Eigenschaft benötigt folgende Angaben:

Der 1. Wert: “x-Abstand
Er verschiebt  den Schattens horizontal. Ein positiver Wert verschiebt den Schatten nachch rechts, ein negativer nach links.

Der 2. Wert:  “y-Abstand
Er verschiebt  den Schattens vertikal.  Ein positiver Wert positioniert den Schatten unten, ein negativer oben.

Der 3. Wert : “Blur-Radius” (optional)
Die Größe des Weichzeichnereffektes.
Je größer der Wert, desto größer und transparenter wird der Schatten. Wenn kein Wert angegeben wird, wird der Wert auf 0 gesetzt.

Der 4. Wert  hier definiert die Schattefarbe.

Es ist noch ein  weitere Wertangabe, vor der Farbdefinition, möglich:
Spread-Radius” (optional)
Der “Überfüllungs-Radius”, er vergrößert bei positivem Wert den Schatten und weitet ihn aus – und umgekehrt.
Wenn kein Wert angegeben wird, wird der der Wert auf 0 gesetzt.

Anmerkung:
Wenn “inset” (optional)  als keyword angegeben ist, wird der Schatten nicht außen, sondern innerhalb des Rahmens gezeichnet.
Inset Schatten werden über dem Hintergrund, aber unter Rahmen und Inhalt dargestellt.

(more…)

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Die telegenen Hunde-Nannys sind im Einsatz – na dann is ja gut!

Sunday, July 9th, 2006

Sicher haben Sie auch schon eine der vielen Hundeerziehungs-Dokusoaps im Fernsehen gesehen. Man kommt ihnen ja auch fast gar nicht mehr aus…

Auch ich habe mir, obwohl ich es inzwischen wohlweislich versuche zu vermeiden, kürzlich “Die Hundenanny” angesehen. Dachte mir, schau ich mal, wie’s so läuft…
Was ich sah hat mich – gelinde ausgedrückt – schockiert:

Ein Mischlingsrüde aus dem Tierheim, seit gerade mal 6 Monaten bei seinem 3.(!) Besitzer – nur nebenbei: über den Streßpegel des Tieres wurde kein einziges Wort verloren – hat wenn dieser (eine Studentin) weg war gebellt, Wände und Türen angekratzt.

Und – oh Wunder – natürlich hatte dieser Hund keine Trennungsangst – nein ganz klar – er wollte seine Besitzerin kontrollieren, und das kann er ja nicht, wenn diese weg ist.

Oh je! Armer Hund!

Die Nanny kam übrigens zu dieser Diagnose, indem sie mit der Besitzerin in ein Zimmer ging die Tür zu machte und den Hund kurz beobachtete. Der stand wartend vor der Türe.

Das reichte ihr, um ganz klar und deutlich zu erkennen: der hat keine Trennungsangst, sondern einen Kontrollkomplex. Welche Faktoren haben sie zu dieser Erkenntnis gebracht, das blieb leider offen, ich hätte sonst ja noch was lernen können.

Also, die Lösung ist somit denkbar einfach:

Ein Sprühhalsband mit Zitrusduft muss her, das automatisch mit jedem Beller ausgelöst wird – teilweise auch bei (beschwichtigendem) Gähnen, verstörtem Fiepen – aber alles halb so wild – dann macht er halt gar keine Geräusche mehr – ist doch auch nicht schlecht, oder? Und für uns riecht die Wohnung beim heimkommen auch noch so angenehm – praktisch, nicht?

Nanny und Besitzerin verlassen also die Wohnung und positionieren sich vor dem Haus und beobachten das Geschehen über diverse Kameras.
Die hilflosen Versuche sich das quälende Halsband runterzuschieben, scheiterten leider kläglich…
Nach einigen erschreckten Hüpfern rückwärts, Streßhecheln, Unruhe, lag der Hund völlig verstört in einem Eck im Flur, mit Blick auf die Wohnungstür gerichtet (nein, aber es ist doch keine Trennungsangst, hat die Nanny doch extra gesagt!). O-Ton der Nanny “Jetzt ist er deutlich entspannter”.
Weil er aber in seiner Verzweiflung auch noch immer mal wieder – zwar lautlos – aber trotzdem an der Türe hochgesprungen ist (Achtung: gibt hässliche Kratzer) und ins Bett gepinkelt hat – musste noch ein anderes Gerät her:

Achtung Überraschung!: Ein Sprayhalsband nicht mit aktustischem Auslöser, sondern diesmal technisch ganz versiert, mit manuellem Auslöser. Jetzt konnten die Dipl. Tierpsychologin und die hämisch grinsende Studentin, alles unerwünschte Verhalten mit Druck auf den Auslöser bequem bestrafen.

Anweisung der Nanny: Jeden Tag üben!! (Das TV Team war 3 Wochen dabei.)
Das Ende des Films zeigte einen im Flur liegenden Hund, der wohlweislich jede Aktivität eingestellt hatte, den Blick unerschütterlich auf die Wohnungstür gerichtet.
Der Sprecher versichert uns nochmals, dass der Hund jetzt superentspannt ist – na dann ist ja gut! Hab mir schon fast Sorgen gemacht.
Schade, um das Wohl des Hundes, aber wieviele andere Hunde werden nun das gleiche Schicksal erleiden, weil tausende Zuschauer gesehen haben, wie scheinbar einfach das Verhalten mit einem technischen Gerät zu ändern ist. Und das man kein Mitleid haben muss – Sie wissen ja, Kontrollkomplex gepaart mit dominantem Verhalten – ganz böse…
Auch gut, ich dachte ja immer, Trennungsangst zu therapieren gehörte zu den Trainingsprogrammen, die sehr lange dauern, in ganz kleinen Schritten vorangehen, die Geduld des Besitzers auf die Probe stellen und ganz elementar (!) während denen die Trennungsangst auf gar keinen Fall ausgelöst werden darf – nur gut dass es ja hier der Kontrollkomplex war – sonst wäre es ja auch nicht so telegen gewesen, oder?
Übrigens, der andere “begleitete und therapierte” Hund war ein – ja ich weiß, Sie ahnen es schon- dominanter (O-Ton: “Wie es im Buche steht!” ) Jack Russel Terrier, neben den man Sachen fallenließ, um ihm zu zeigen, er soll nicht bei uns am Tisch sondern auf seiner Decke liegen. Die Sachen (u.a. Rucksäcke) sollten unauffällig neben ihm “runterfallen”, nicht dass er sich provoziert fühlt. Fröhlich machte die ganze WG mit.
Die Nanny war hocherfreut – der Jack Russel Terrier (!) trug seine Rute jetzt unten – na dann is ja gut!

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