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Warum ich Firefox liebe

Wednesday, February 10th, 2010

Der Firefox ist schon ein bisschen in die Jahre gekommen und muss sich inzwischen dem Problem stellen erfolgreich zu sein. So erfolgreich, das der Glaubenskrieg schon lange voll ausgebrochen ist.
Ich will gar nicht über die absolute Geschwindigkeit reden. Klar. Da gibt es die WebKit-basierten Browser, die hier sicher die Nase vorne haben. Oder den Opera, der unberechtigter Weise immer am Rand steht.

Für mich als Entwickler ist der Firefox schlichtweg unersetzlich. Und da spielt die Zeit für den Seitenaufbau eher eine untergeordnete Rolle. Es geht um die Zeit, die man braucht einen (Hinweis auf einen) Bug zu finden.
Die Add-ons des Firefox sind die wahren Gewinner. Man muss immer aufpassen nicht zu viele zu installieren/ aktivieren – anderfalls kann es schon ziemlich unerträglich langsam werden ;)

Meine TOP-Add-ons:

  1. Firebug
    Der Safari hat auch eine schöne Debug-Console. Aber der Firebug ist ein Quäntchen besser. Das mag die Gewöhnung sein, aber es ist alles da, wo es sein muss.
    Als Add-on im Add-on ist da noch Firecookie zu empfehlen – tut genau das was der Name vermuten lässt.
  2. Web Developer
    Man könnte meinen das man durch den Firebug die Web Developer-Toolbar weglassen könnte. Man könnte es meinen.
    Aber mit “Disable” und “CSS” habe ich da die sicher am meisten geklickten Menüs unterhalb dessen ich Dinge wie den Cache bis hin zu selektiven Stylesheets alles ein- und ausschalten kann. Nur wenige Klicks oder gemerkte Shortcuts entfernt.
  3. FoxyProxy Standard
    Eine elegante Verwaltungsmöglichkeit von Proxy-Servern. Inkl. Nutzung verschiedener Proxies anhand von URL-Patterns. Ein absolutes Muss im Zusammenhang mit ssh-SOCKS “-D” oder paros-proxy.
  4. Screengrab
    Screenshots auf Basis von Systemtools sind heute jedem geläufig. Aber sobald man eine ganze Website haben will, die nicht komplett auf den Monitor passt, dann wird es lästig. Screengrab ist einfach zu bedienen (nur wenige, leicht verständliche Optionen) und liefert ein wunderbares PNG der aktuellen Seite.
  5. JSONView
    Ein XML-File schnell im Browser öffnen und ein wenig “durchblättern” – kein Problem.
    Mit JSONView geht das auch wunderbar bei JSON-formatierten Daten.

Es gibt dann noch eine Menge mehr an Add-ons die mehr oder weniger regelmäßig aktiv nutze oder phasenweise disabled belasse. Da gehören z.B. der “DNS Flusher“, das “Adblock Plus” oder “Greasemonkey” dazu.

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iPad: Consumer vs. professionelle Anforderung

Friday, January 29th, 2010

Nein, das ist kein weiteres iPad-Bashing.

Vorweg ein paar Fakten:

  1. Ich benutze schon recht lange Apple-Produkte und meiner Schätzung nach zu 80 oder 90% mit geschäftlichem (aka. “professionellem”) Interesse.
  2. Hier im Büro gibt drei Arbeitsplätze. MacBook, MacBook (Pro) und iMac. Der administrative Aufwand dafür: eine Kleinigkeit. Nur geringfügig mehr Aufwand wie die drei essentiellen Debian-Server.
  3. Ich nutze (intensiv) ein iPhone.
  4. iPod: eh klar.

Mein erster Apple war ein All-in-one-Performa. Für mein Empfinden damals (ist ja schon rund 16 Jahre her) ein guter Computer.

Ich habe schon viele Macs geleast, gekauft und wieder verkauft – manche hab ich sogar noch. Ich war immer von der Qualität und vom “Gesamtpaket” überzeugt. Und in der Tat hatte ich nie ernste Probleme – ok, einmal mit einem Desktop bei dem das Board kaputt war… ging aber auch vorüber.

Ich habe also miterlebt wie aus einem “elitären” Hard- und Softwareanbieter ein Hersteller für Consumer-Produkte wurde. Dabei gab es Phasen in denen der professionelle Teil extrem vernachlässigt wurde – ich sage da nur “Power Macintosh 9600″ und die G3-Lücke. Und Phasen in denen alles irgendwie ganz gut gelaufen ist.
Apple lebt m.E. auch nur noch deshalb, weil der iPod so ein Renner war und ist. Andernfalls hätte hier vielleicht auch Oracle zuschlagen müssen ;-)

Ich hatte nie einen Newton. Das war ein bisschen “vor meiner Zeit”. Ich hatte aber sehr lange einen Wunsch ein Mobiltelefon zu besitzen welches 100% ohne Probleme meine Kalender und mein Adressbuch synchronisieren kann. Es gab nichts. Deshalb war mein Handy vor dem iPhone ein Siemens S55 – das war ein Sprung vor knapp 2 Jahren. (Das S55 hab ich übrigens immer noch.)

Wir nähern uns jetzt langsam dem Problem:
Es ist klasse wie oft ich es mir spare meinen Laptop anzuschalten um Nachrichten, eMails oder sonstige Infos zu lesen. Ab und an tippe ich sogar etwas darauf. Es spart Zeit und es frisst Zeit. Wie das nunmal mit solchen Dingen ist.

Das iPhone ist eine DRM-Hölle im Handflächenformat. Aber das macht mir seltsamerweise kaum etwas aus. Die kleinen Aufgaben die ich darauf erledigen möchte, kann ich auch erledigen. Für alles andere habe ich mein MacBook Pro mit BBedit, Firefox (inkl. einer Vielzahl an Add-ons), Mail.app mit GPG-Plugin, VLC, einer echten Shell, etc.

Und jetzt kommt das iPad (oder “der iPad”?): ein grosses iPhone ohne das Phone.
Natürlich ist das Interface elegant. Es ist auch einfach zu bedienen und wenn es nur halb so cool wäre wie das iPhone, wäre es trotzdem noch besser als so vieles andere. Es ist aber nicht das Produkt “zwischen Smartphone und Laptop”. Jedenfalls nicht für den gesamten Markt. Es ist nach meiner Meinung ein 100%iges Consumer-Produkt. Das ist absolut legitim – bitte nicht falsch verstehen.

Und was genau fehlt mir?

  • Klar kann man eMails bearbeiten. Aber ich kann z.B. keine verschlüsselten eMails bearbeiten.
  • Klar kann man surfen. Aber nur mit dem Safari oder darauf basierten “Apps”. Kein Debuggingtool. Keine Alternativen.
  • Klar kann man Texte bearbeiten. Aber man hat keine “echten” Editoren wie BBedit.

Ich könnte diese Liste noch weiterführen. Sie würde aber auch nur auf ein Problem zeigen: Der App-Store und das ganze DRM-Paket das man sich damit einhandelt.
Das mag zwar Sicherheit vor Viren oder Trojanern bringen (und nicht einmal das ist gewährleistet). Es macht aber auch komplett abhängig – von Apple. Der Aufnahmeprozess in den App-Store ist undurchsichtig und träge. Er blockiert schnelle Updates genauso wie eine grosse Zahl an OpenSource-Software.
Und wer heute noch DRM für gut findet, der hatte wohl noch nie ein Gängelungsproblem als zahlender Kunde erlebt; und auch nicht verstanden wie stark dies in die persönlichen Freiheiten eingreift.

Ich hätte mir ein Gerät gewünscht das ein bisschen weniger auf Consumer und ein bisschen mehr auf einen professionellen Einsatz ausgerichtet ist. Aber vielleicht kommt es ja noch. Bis dahin bin ich zufriedener Nutzer von MacOS X, das trotz Multitasking (*) wunderbar stabil läuft (wie meine Debian-Rechner im übrigen auch).

*: Stephen Fry lässt sich hier ein bisschen über “old world” und “new world” aus. Und er sagt ja selbst das nicht alles nur schwarz und weiss ist. Ich sehe das teilweise sehr ähnlich – man muss ein bisschen abwarten und sehe wie sich das weiter entwickelt.

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[Meinung] dojo 1.4 vs. jQuery 1.3.2

Friday, December 11th, 2009

Klar, das ganze Blog ist eine einige Meinungskundgebung. Hier muss ich aber mal etwas los werden, da dojo jetzt in Version 1.4 erschienen ist:
Javascript-Bibliothek Dojo 1.4.0 erschienen: Entwickler versprechen mehr Stabilität und Geschwindigkeit

Ich habe ja sehr lange script.aculo.us mit prototype-js verwendet. Man kann sagen, das es zuerst da war und gut funktioniert. Es hat aber – wie alle Dinge im Leben – Haken und Ösen, die irgendwie das Leben schwerer machen.
moo-tools ist auch ganz nett – ich hatte aber nie die Gelegenheit es ernsthaft einzusetzen.

Und dann kam ein größeres Projekt an dem ich Frontendarbeiten machen durfte. Krudes HTML und dojo waren da schon vorgegeben – das nur vorweg, da es meine Einschätzung sicher auch negativ beeinflusst hat.
Ich kann nur eines zu dojo sagen: Nimm viele features und mache alles sehr, sehr langsam.
Das ist vor allem kein Spass, wenn man mit dem derzeit langsamsten Browser, dem Firefox arbeitet. Keine Frage, ich liebe den Fuchs, weil er extrem flexibel ist. Bei intensiven Javascript-Dingen erkennt man aber seine Grenzen. Und dojo ist das toolkit mit dem man diese Grenzen per einfachem Seitenaufruf sofort erreicht. Ich fand es richtig übel.

Irgendwann musste ich mir dann auch mal Alternativen zu script.aculo.us ansehen und muss sagen das jQuery schlicht genial ist. Hat auch seine Macken, aber alleine die saubere Plugin-Aufteilung ist genial – da kann script.aculo.us nicht mithalten. Und wer “flot” schon einmal gesehen hat – nun der weiss, dass dies alleine schon ein Grund ist, zu jQuery zu wechseln :-)

Ich würde mir dojo also nicht mal mehr aus weiter Entfernung ansehen wollen – sorry.

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How to kill mobile safari with CSS

Friday, December 11th, 2009

On wednesday we’ve relaunched deam.org. The content-block is encased with a nice, white glow-effect. Of yourse not for all you IE-users out there ;-)
We’ve used the two “box-shadow”-attributes. The “-moz-box-shadow” for Firefox and the “-webkit-box-shadow” for Safari (and them derivates).

Thats what we’ve used: -webkit-box-shadow: 0 0 200px #fff;
And that “killed” my mobile safari. It has been unresponsive for several seconds. And after one interaction again unresponsive… and so on.

After stopping and starting Safari it went blank. No more interaction. Only thing that worked: Reset the cache in the prefs.

I should add that it’s a 3G iPhone (no “S”).
There are definitly some memory-issues here :-)

Now we use “-webkit-box-shadow: 0 0 20px #fff;” – doesn’t look that “smooth”, but it’s ok.

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[Schnipsel] mysqldump für Entwicklungssystem

Tuesday, December 8th, 2009

Der Klassiker: Man braucht schnell mal Daten aus dem Livesystem – aber nicht alle und auch nicht nur die Struktur.
Es reichen “ein paar hundert Zeilen” von jeder Tabelle:

mysqldump --opt --where="true LIMIT 500" -u meinuser -p meinedb > meinedb.sql

[gefunden via http://www.geeknewz.com/board/index.php?automodule=blog&blogid=76&showentry=434]

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