via http://carta.info/13421/ursula-von-der-leyens-mayhill-fowler-moment/ – wird aktuell ziemlich oft via Twitter rumgereicht.
… dem Blogeintrag ist nichts weiter hinzuzufügen – naja, doch noch eins: Wer bitte ist ursprünglich auf die Idee gekommen zu behaupten, dass das Internet ein rechtsfreier Raum sei?
Tags: Bürgerrecht, Wahlkampf, Zensur
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http://www.heise.de/newsticker/BKA-Chef-Umgehen-von-Kinderporno-Sperren-ist-strafbar–/meldung/143716
“Die bewusste Umgehung des Stopp-Schildes ist für den, der es macht, nicht ohne Risiko”, sagte der Chef der Wiesbadener Polizeibehörde Ende vergangener Woche auf einer Veranstaltung der Juso-Hochschulgruppe Mainz und des SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Hartmann.
Der Gesetzesentwurf sieht vor, das es dem Diensteanbietern frei bleibt welche technische Lösung sie zur Sperrung verwenden. Wie dem Entwurf zu entnehmen ist, gilt die sog. “DNS-Sperre” als praktikable Lösung mit “geringster Eingriffstiefe”. D.h. sie ist technisch leicht umzusetzen und auf Kostenseite auch verhältnismässig “günstig”.
Nun denn, dann mache ich mich also jetzt ggf. strafbar… als ob man als Selbständiger nicht schon genug Ärgernisse in Kauf nehmen muss darf (ich will beim Thema Bürokratie+ gar nicht anfangen, sonst komm ich ja gar nicht mehr zum Arbeiten).
Ich möchte also an dieser Stelle gleich und unmissverständlich klar machen, das ich eine Infrastruktur betreibe, die eine Umgehung der DNS-Filter-Variante des Zugangserschwerungsgesetzes ermöglicht.
Ich setze einen eigenen Nameserver für mein internes Arbeitsnetzwerk ein. D.h. ich habe z.T. sog. authoritive Einträge für Einheiten, die nur in diesem internen Netzwerk erreichbar sein sollen. Und ich benutze meinen eigenen DNS-Resolver für externe Namensauflösungen.
Somit wäre es mir möglich Adressen korrekt aufzulösen und somit nicht auf das bereitgestellte STOPP-Schild zu gelangen. Einzige Ausnahme wäre, wenn mein ISP einen transarenten DNS-Proxy im Einsatz hätte – hat er aber nicht.
Ich kenne einige Firmen, die ein ähnliches Setup fahren – meistens noch deutlich “größer” als mein eigens natürlich :-)
Damit stellt sich mir jetzt die Frage, ob nicht ich sogar selbst ein Diensteanbieter bin. Um mich also nicht einer möglichen, strafbaren Handlung auszusetzen, müsste ich also ggf. die Sperrliste des BKA “installieren”. Allerdings falle ich ja nicht in das Raster, da ja ausdrücklich eine Einschränung gilt:
“Der Kreis der betroffenen Diensteanbieter wird auf privat-rechtliche Anbieter („in der Regel gegen Entgelt“) eingeschränkt, die den Zugang zu einem öffentlichen Kommunikationsnetz für mindestens 10 000 Teilnehmer oder andere Nutzungsberechtigte ermöglichen.”
Das Thema des Zugangserschwerungsgesetzes sorgt also nicht nur aus technischer Sicht für Kopfschütteln, nein es ist auch noch ein rechtlicher Feldweg mit vielen Schlaglöchern.
Ein Glück, dass das Gesetz jetzt erstmal nicht in Kraft treten wird, weil es bei der EU “festhängt”. Wer an dieser Stelle vermutet das es sich bei dieser Gesetzesinitiative nur um grosses Wahlkampfgerumpel handelt/ gehandelt hat, der ist definitiv ein Verschwörungstheoretiker…
Tags: Bürgerrecht, Superwahljahr, Zensur
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In letzter Zeit beschäftige ich mich ja kaum noch mit cakePHP – einerseits weil es mir doch irgendwie zu viel Overhead produziert und anderseits weil es dafür zu wenig an Bord hat.
Aber ich lese nach wie vor viel, weil mir auch von einer gewissen “linkschleuder” (zu viel) interessantes angetragen wird ;-)
Es gibt aber derzeit zwei Kernthemen, um die sich bei mir viele Gedanken drehen:
Beides hängt irgendwie zusammen und dann doch wieder nicht.
Beides wird politisch in voller Breite ausgeschlachtet – das eine mit Terrorangst und “stillen, klitzekleinen Änderungen”; das andere in polemischer Größe bei der FJS lächeln würde (oder im Vergleich ein Waisenkind wäre).
Tags: Bürgerrecht, Killerspiele, Superwahljahr, Zensur
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