Wer weiß schon wieviel Strom er verbraucht? Bei der Jahresabrechnung kommt dann immer das dicke Ende.
Aus diesem Grund schreiben sich viele Menschen aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis Zählerstände auf. Mal mehr und mal weniger häufig. Es geht darum ein Gefühl zu bekommen, wieviel man denn da an Ressourcen nutzt.
Bei manchen geht das auch etwas weiter. Sie wollen Maßnahmen gegen erhöhten Verbrauch ergreifen. Die Motivation kann durchaus eine ökologische Einstellung sein. Ich persönlich vermute aber, das es uns auch auf die €-Summe rechts unten auf der Jahresabrechnung ankommt.
Jetzt gibt es – gerade bei Strom – eine neue, bunte Zukunft. Diverse große Energiekonzerne fahren Kampagnen für “intelligente Stromzähler” (seit Jahresanfang sind intelligente Stromzähler im übrigen Pflicht bei Neubauten und grundlegenden Renovierungen). Einfach ein bisschen online sein und schaun was passiert, wenn man den Wasserkocher anschaltet.
Nur dumm das der Energiekonzern das dann auch weiß.
Ausserdem gibt es diese Stromzähler nicht überall.
Da ich selbst fleissig schreibe und mich diese Spreadsheet-Sache von Anfang an genervt hat, haben wir ein neues Projekt ins Leben gerufen: https://www.hausverbrauch.de/
Diese Seite soll ein Hub werden. Bestehende Daten importieren, Pflegen, Exportieren, Diagramm-Ansichten, etc.
Wir stehen am Anfang.
Deshalb gibt es derzeit nur Zugänge auf Basis von Einladungen mit entsprechenden Schlüsseln. Ich werde im Anschluss an diesen Blogeintrag 5 Schlüssel auf dem Hausverbrauch.de-Twitter-Feed veröffentlichen.
Tags: Datenschutz, Energieverbrauch, iPhone
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http://www.netzpolitik.org/2009/innenminister-beschliessen-swift/
Bislang waren den USA die SWIFT-Zahlungsdaten ja schon mehr oder weniger in den Schoss gelegt – auf Grund der Server die dort stehen.
Jetzt stehen die Server nicht mehr dort und deshalb musste die EU beschliessen den USA unsere Daten “einfach mal so” zur Verfügung zu stellen.
Alle Mitgliedstaaten haben zugestimmt – ausser Deutschland und Österreich: die haben sich einfach nur enthalten.
Tja. Man hätte das ganze auch einfach verhindern können. Aber offenbar ist es wichtiger den USA gegenüber als netter Kumpel aufzutreten.
Es ist zwar nicht so das bei einer normalen Inlandsüberweisung diese Daten per SWIFT übertragen werden, aber alles was man irgendwie mit ausländischem Zahlungsverkehr zu tun hat, landet meistens auf den SWIFT-Servern. Sei es eine kleine Bestellung aus einem Onlineshop in Italien oder ein Einkauf in London. Es ist nicht wirklich transparent und daher kann man sich jetzt nicht mehr sicher sein ob diese Daten nicht durch die Dauer-Rasterfahnung der USA irgendwo zwischengespeichert, aufbereitet oder sonstwie ausgewertet werden.
… aber wir haben ja nix zu verbergen.
[update]
Laut heise.de Haben sich auch noch Ungarn und Griechenland enthalten.
Das ändert aber nichts daran das keiner den Mumm hatte hier NEIN zu sagen. Es ist ja nicht so das unsere Behörden Zugriff auf den Zahlungsverkehr der (US-)Amerikaner bekommen würden (nicht das ich das Beführworten würde).
Hatte der Staat nicht irgendwann einmal die Aufgabe seine Bürger zu schützen? Auch vor sich selbst?…
Tags: Bürgerrecht, Datenschutz, Rasterfahnung, swift
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